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Philippinen - Auswandern - 2 Jahre Insel Cebu

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Auswandern auf die Philippinen -

2 Jahre Insel Cebu


Es ist schon ein Wahnsinn, wie schnell doch die Zeit vergeht. Vor 3 Jahren startete die Operation "Auswandern auf die Philippinen"
und heute kommt es uns vor, als wäre es gestern gewesen. 2 Jahre leben wir nun schon auf der Insel Cebu,
tausende Kilometer entfernt von Europa, in einer Welt, die "ein wenig anders" ist, als wir
es viele Jahre lang von unserer alten Heimat Deutschland gewohnt waren.

Eines schon vorab, weil wir ja wissen, das die Frage kommen wird:
Nein, wir gehen nicht mehr zurück - warum auch? Was wäre das
Leben ohne Abenteuer, ohne Risiko, ohne neue Erfahrungen, Eindrücke und ohne die Verwirklichung von Träumen -
nicht viel.

Unser altes Leben, diesen immer gleichen täglichen Trott aus ungeliebter Arbeit, Berieselung durch das hirnrissige Fernsehprogramm
nach Feierabend, Geld ausgeben für die neusten CD´s, ansparen von Geld für den nächsten Urlaub und warten auf
die Rente, die da vielleicht nie kommen mag, ja, das haben wir hinter uns gelassen.


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Wer jetzt allerdings denkt, hier auf Philippinen herrscht nur die heile Welt und das neue Leben besteht einzig aus in der Sonne liegen,
schwimmen gehen und schicke Restaurants besuchen, den müssen wir an dieser Stelle leider enttäuschen. Ein Auswandern
bedeutet Stress, Ärger, Missverständnisse - keine einfache und schnelle Sache, sich in einem Land mit anderen Sitten,
anderer Kultur und anderer Sprache zurechtzufinden. Und wer kein starkes Nervenkostüm, keine finanziellen Reserven
und vernünftige Planung hat, der sollte lieber auf das Auswandern verzichten - egal in welches Land.

Bei uns dauerte die Umstellung und Eingewöhnung glatte 2 Jahre und wir können erst jetzt sagen: Wir sind in unserer neuen
Heimat halbwegs angekommen, ganz ankommen werden wir vielleicht nie. Weil Vieles aus seinem alten Leben
kann man nicht einfach vergessen oder gänzlich ablegen und will es auch nicht.

Als wir vor 2 Jahren die Insel Cebu erreichten und unser, damals noch leeres, Haus betraten, ja da dachten wir so:
Prima, wir richten das mal schnell ein, lernen zwischendurch noch ein paar neue Menschen kennen und bauen
einen Bekanntenkreis auf, kaufen alles was wir brauchen und in einem halben Jahr ist dann alles fertig und wir
machen mal ein paar Monate Urlaub. Tja, haben wir uns so vorgestellt, gekommen ist alles ganz anders.

Die Sache mit der Verständigung, der Gewöhnung an das Klima und dem Zurechtfinden in der näheren Umgebung klappte prima.
Da wir hier in Alcoy ja recht ländlich wohnen, wussten wir schnell, wo wir etwas zu essen und kleinere Dinge des täglichen
Lebens kaufen konnten. Auch der Bauherr unseres Hauses stand uns mit Rat und Tat in den ersten Wochen zur Seite.

Unsere Möbel ließen wir bei einem Schreiner per Hand nach unseren Wünschen anfertigen, für größere Dinge wie Auto oder Herd
und Kühlschrank mussten schon einige Kilometer nach Carcar(50 km) oder Cebu-City(100 km) gefahren werden.
Und bei dem Klima ging einem das nicht so locker von der Hand wie in Deutschland.


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Ja, Cebu-City, eine Welt für sich. Wenn man weiß, wo man was findet,
alles kein Problem, aber das dauert. Wir können die Fahrten in die
City nach 2 Jahren nicht mehr zählen, verstopfte Straßen mit einem
irrsinnigen Verkehr, festgeschriebene Verkehrsregeln Fehlanzeige
und eine Fahrtzeit von 2,5 Stunden für 100 km -
eine nerven raubende Angelegenheit.

Oft haben wir in einem Hotel in der City übernachtet, da man es einfach
nicht geschafft hat, alle Dinge an einem Tag zu erledigen. Die
Fahrt zurück am gleichen Tag hätte einfach nix gebracht.

Zeit, Zeit muss man sich nehmen hier auf den Philippinen und ruhig muss
man bleiben. Egal ob auf Ämtern, im Kaufhaus an der Kasse oder im
Straßenverkehr. Die Uhren ticken hier anders und mit deutscher
Hektik und Panikmache kommt man nicht weit.

Entweder, man lässt sich auf dieses Leben ein und
akzeptiert die Gepflogenheiten in seiner neuen
Umgebung, oder man hat verloren.


Wir könnten an dieser Stelle so viele Dinge ansprechen, die
einfach komplett anders sind als in Europa, die man im
ersten Moment (vielleicht auch nie) rein logisch gesehen
gar nicht nachvollziehen kann - aber wir lassen das.

So ganz nebenbei waren wir dann auch noch der Meinung, den
Garten auf unserem kleinen 700 qm-Grundstück pflegen wir
alleine - schöner Wunschgedanke. Nach 2 Monaten Unkraut
zupfen waren wir körperlich so am Ende, das wir
seitdem einen Gärtner haben.



Als wir uns dann noch einen Geräteschuppen und einen Carport haben bauen lassen, merkten wir: Das halbe Jahr ist ja schon um -
jetzt machen wir Urlaub. Nun ja, damit wurde es natürlich nix, weil wir ja noch eine Website über die Insel Cebu hochziehen
wollten und ein eBook sollte auch noch geschrieben werden - also verschieben wir das mal mit dem Urlaub.

Auch das haben wir dann noch geschafft und befinden uns momentan bei unserem, vorläufig, letzten Projekt: Dem Bau
eines Swimming-Pools und der Vergrößerung unserer Terrasse. Diese Bauarbeiten werden hoffentlich
in 2 Monaten abgeschlossen sein und dann machen wir aber endlich Urlaub - oder?

Tja, alles nicht so einfach, aber wir wollten es ja so. Auswandern ist kein Zuckerschlecken, auch zwischenmenschlich wird
einem einiges abverlangt. Der Umgang mit der einheimischen Bevölkerung, die Beziehung zu seinem Partner und
der Aufbau eines neuen Bekanntenkreises - nicht immer läuft alles planmäßig, Enttäuschungen
sind vorprogrammiert und müssen verarbeitet werden, aber so ist das Leben.


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Aber wollen wir mal nicht so viel jammern, die positiven Dinge befinden sich eindeutig in der Überzahl. Wir genießen ein Leben im Warmen unter
südlicher Sonne, wohnen in einem gemütlichen und ruhigen Haus mit immer-grünem Garten und Blick auf das Meer und haben das hektische
und für uns unmenschliche Leben in Deutschland hinter uns gelassen - dafür haben sich bis jetzt all unsere Anstrengungen gelohnt.

Wir leben auf einer traumhaften Insel, auf der man alles bekommt, was man zum Leben braucht. Leben inmitten herrlicher Natur,
umgeben von frischer Meeresluft, Kühen, Ziegen und überwiegend freundlichen ausländischen und einheimischen Nachbarn,
verbringen unsere Abende nicht vor der Flimmerkiste, sondern bei einem Drink auf unsere Terrasse -

was will man mehr vom Leben...


Und jeden Morgen, wenn wir nur mit Schlafhose bekleidet auf unserer Terrasse stehen und sehen, wie die Sonne über dem
Meer aufgeht und uns ein neuer, sonniger und warmer Tag auf der Insel Cebu erwartet, sagen wir uns:

Alles richtig gemacht...



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